Operationen/ Hf-Chirurgie

Hf-Chirurgie (Hochfrequenz-Chirurgie)

Bei der auch als Hf-Chirurgie bezeichneten Hochfrequenz-Chirurgie wird ein Wechselstrom hoher Frequenz genutzt. Je nach Wahl des HF-Stromes variiert derEffekt von minimaler, oberflächlicher oder tiefreichender Verschorfung bis zum Schneiden von Gewebe. Da durchtrennte Gefäße bei dieser Technik zeitgleich verschlossen werden, erfolgt gleichzeitig eine Blutstillung.

Indikationen für den Einsatz der HF-Chirurgie stellen das Entfernen von Tumoren - wie beispielsweise Siebbeinhämatome - oder Subepiglottiszysten dar. Da die eingesetzte HF-Schlinge über den Arbeitskanal eines über den Nasengang eingeführten Endoskops zum Ort des Eingriffes geschoben wird, erfolgt der Eingriff unter guterSichtkontrolle.

In der Gynäkologie wird diese Technik zum Entfernen von Zysten, Tumoren oder Verklebungen im Bereich des Uterus eingesetzt. Bei den aufgeführten Beispielen hat die HF-Chirurgie als minimal invasiver Eingriff den Vorteil, dass man diese Manipulation am stehenden, sedierten Patientendurchführt. Das Risiko einer das Pferd deutlich stärker belastenden Vollnarkose wird somit vermieden.